HerBnBergen


Sich den Sport zu machen immer möglichst billig auszusteigen bringt auch die ein oder andere Erfahrung mit sich.
Die Hotelbox in Oslo war an Minimalismus schwer zu überbieten. Automaten statt Personal. Das Einrichtungsmaterial war so gewählt , dass man nach dem Auszug der Hotelgäste einfach mit dem Karcher über alles gehen konnte und das Klo im Badezimmer war so eng an die Dusche gelegt, dass ich quer am Klo sitzen musste.
In der nächsten Unterkunft mussten sich alle Hausbewohner ein Badezimmer teilen, welches zwei Stockwerke unter uns, im Keller, platziert war. Duschen gehen wurde zum Lotteriespiel und eine sportliche Herausforderung, da drei bis vier Anläufe bis zum ungehinderten Eintritt zum Nassraum nicht unüblich waren.
Bei der nächsten Unterkunft waren wir Besitzer eines kompletten dreistöckigen Hauses. Hat man hier erst einmal die Orientierung gefunden, muss man auch bald schon wieder ausziehen. Es war etwas schmuddelig, aber Julia ließ ihren Instinkten freien Lauf und wir verließen das Anwesen sauberer als wir es vorgefunden haben.
Jetzt gerade liege ich in einem Bett in Harstad. Zwei Meter neben mir verläuft die Hauptstraße auf der gerade viele fleißige LKWfahrer ihrer Arbeit nachgehen. Das Ganze wird noch schön von der norwegischen Architekturkunst unterstrichen, welche sich nie vom Holzhüttenbau wegentwickelt hat.
Trotzdem möchte ich das ganze nicht missen. Schöner Wohnen kann ich daheim auch. Wichtiger ist was es vor der Tür gibt.


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