Tage in Oslo
Bereits der Landeanflug auf Oslo brachte die schöne Landschaft Norwegens zum Vorschein. Man konnte die endlosen Wälder, Fjorde und Sumpflandschaften bereits erahnen. Oslo selbst zeigte sich zunächst nicht von seiner besten Seite. Das Wetter ist entbehrlich-taglicher Regen- die Altstadt ist mit Burg- und Festung als Highlight eher Unspektakulär mit den vielen Parks und Grünflächen aber sehr lebenswert. Große Teile der Stadt sind derzeit im Um- und Aufbau. Wenn sie fertig sind wird es keinen Unterschied mehr machen ob man in Wien, London, Vancouver, Oslo oder sonst wo ist. Starbucks verschnitte, vegane Bioläden, hippe Bugerläden und Vintagegeschäfte hüben wie drüben. Jede Stadt will für sich so individuell sein dass jede Individualität verloren geht.
Das Schloss der Königsfamilie und das Parlament kann man sich auch auf GoogleMaps ansehen ohne viel zu verpassen. Diese Sehenswürdigkeiten werden jedoch durch die hohe Dichte an Zuckerwatteständen aufgewertet, welche ihr süßes Produkt in verschiedenen Geschmacksrichtungen anbieten... einfach unglaublich. Wenn dann noch eine der vielen naturblonden Mädels am Stand die Watte dreht kann das Schloss als Sehenswürdigkeiten endgültig einpacken.
Der Besuch der Skisprungsschanze Holmenkolln war beeindruckend!
Da Preise auf oder vielleicht sogar über isländischen Niveau sind, lassen wirabenteuerliche Aktivitäten wie zipLining die Sprungschanze runter oder langweilige Museumbesuche entfallen. Der Kebapindex klettert auf EUR 10,- (!). Damit ist Norwegen nicht unbedingt das Land Nr. 1 in dem man eine schwangere Freundin zum Essen ausführen möchte.




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