Der Weg in ein kleines Paradies

Von Oslo gings mit einem ruppigen Inlandsflug nach Bodo und am nächsten Tag weiter mit dem Schiff nach Reine, unserer ersten Station auf den Lofoten. Die Anreise kostete viel Zeit war es aber bereits Wert wenn man nur aus dem Fenster unserer Airbnb Unterkunft blickte. Wenn man nicht genug davon bekommt, hat man auch 24 Stunden Tageslicht um es zu genießen. Die Sonne verschwindet gg Mitternacht hinter dem Berg und taucht aber zwei bis drei Stunden später hinter dem selben Berg wieder auf. Dämmrig oder dunkel wird es nicht.
Unseren ersten Tag genießen wir gemütlich am Wasser. Man sucht sich einen Hügel aus, radelt oder marschiert hin und knotzt den Tag in aller Seelenruhe auf einem der Felsen am glasklaren Wasser. Ohne Liege mieten, ohne Affenhitze, ohne massig Touristen, ohne Sand in der Arschritze.
Der Ort in dem wir gerade sind ist ein idyllisches kleines Fischerdorf mit ein paar hundert Einwohnern. Ein Supermarkt/Tankstelle/Imbissbude und ein Cafehaus- mehr hat es an Konsummöglichkeit nicht zu bieten. Schön, wenn man ein kleines Paradies entdeckt bevor es der Masse erschlossen wird.



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